Für Kliniken & Behandelnde

Die Lücke zwischen Einsicht und Alltag schließen.

Joyful ist ein digitaler Selbstregulations-Begleiter für Prävention und Therapietransfer. Wir suchen den fachlichen Austausch mit Kliniken und Behandelnden.

Gefördert im Rahmen des EXIST-Programms

Zwei kritische Phasen, in denen Unterstützung fehlt

Steigende Nachfrage nach psychischer Unterstützung trifft auf begrenzte Versorgungskapazitäten. Besonders in zwei Phasen entsteht eine strukturelle Lücke:

Präventiv

Lange Wartezeiten begünstigen die Chronifizierung erster Belastungsreaktionen, weil niedrigschwellige Frühinterventionen fehlen.

Post-stationär

Nach einer psychosomatischen oder psychiatrischen Behandlung fehlen Instrumente, die den Transfer erlernter Strategien in den Alltag sichern.

Ohne kontinuierliche Begleitung drohen Funktionsverluste und eine erhöhte Rezidivquote. Genau hier setzt Joyful als komplementäres Werkzeug an — ausdrücklich nicht als Ersatz für fachärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.

Vom Verhalten zur funktionalen Handlung

Wahrgenommenes Verhalten

Differenzierung der Emotion

Inferenz des Bedürfnisses

Gezielte, energieadaptierte Micro-Intervention

Emotionen haben eine Signalfunktion für zugrunde liegende Bedürfnisse. Bleiben diese Signale unerkannt, entstehen maladaptive Bewältigungsmuster wie Rückzug oder dysfunktionaler Medienkonsum. Joyful macht diesen Zusammenhang transparent und übersetzt ihn in kleine, im Alltag umsetzbare Handlungsimpulse (2–5 Minuten). Die Intensität passt sich dem aktuellen Belastungs- und Energieniveau an, um Überforderung zu vermeiden.

Die Logik überträgt Wirkprinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie und der Schematherapie in ein alltagstaugliches, digitales Format.

Abgrenzung zu bestehenden Ansätzen

KategorieFokusLimitierung im Transfer
Achtsamkeits-AppsPassive Inhalte / EntspannungGeringer Transfer in akute Belastungssituationen
Journaling-AppsDeskriptive SelbstbeobachtungKeine Ableitung konkreter Verhaltensänderungen
KI-ChatbotsUnstrukturierte InteraktionOft fehlende, verhaltensorientierte Prozesslogik
JoyfulAdaptive VerhaltenssteuerungVerknüpft Emotion und Handlung im Alltag

Der Unterschied liegt im geschlossenen Regelkreis zwischen Einsicht und Handlung — nicht bloß Erfassen, sondern gezielte Übersetzung in Verhalten.

Unterstützt durch

Das Förderprogramm „exist – from science to business" mit seinen Projekten wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Gefördert durch:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Kofinanziert von der Europäischen Union
exist – from science to business

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Förderzeitraum EXIST-Women: 01.05.2026–31.12.2026

Wir freuen uns auf Ihre fachliche Perspektive

Vor dem Hintergrund Ihrer klinischen Expertise interessiert uns Ihre Einschätzung: Wo sehen Sie das Potenzial bedürfnisorientierter Handlungssteuerung, und wo die kritischen Hürden bei der Integration in die Versorgungskette?

Gespräch vereinbaren

Oder schreiben Sie uns direkt: odemi@d-ova.com